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Fünf Tipps für ein entspanntes Pendeln

Diese fünf Tipps helfen, das Pendeln vom ungeliebten Nebeneffekt der Erwerbsarbeit in «Quality-Time» zu verwandeln.

Routine

Routine:

Stellen Sie sich bewusst auf den Rollenwechsel ein. So verhindern Sie, dass Sie die Sorgen aus dem Privatleben im Beruf weiterbelasten und umgekehrt. Fürs Umschalten helfen Routinen, etwa im Zug die Nachrichten des Lieblingsportals zu lesen oder täglich den Coffee-to-go am selben Ort zu kaufen.

Planung

Planung:

Bereiten Sie beim Pendeln den nächsten Tag oder die nächste Woche vor. Mit dieser arbeitsbezogenen Vorausplanung ist man am Arbeitsplatz produktiver, energiegeladen und zufriedener.

Hobby

Hobby:

Nutzen Sie diese halbe Stunde im Zug, um eine Fremdsprache zu reaktivieren, einen Schal zu stricken oder den Roman fertigzulesen.

Kontakt

Kontakt:

Ein langer Arbeitsweg ermöglicht auch Kommunikation. Studien zeigen, dass der Kontakt selbst zu Fremden das Wohlbefinden erhöhen kann. Natürlich mag niemand Quassler im Zug. Aber ein kurzes Gespräch mit dem Sitznachbarn kann Wunder wirken. Oder man vereinbart einen festen Wochentag, an dem man mit der Kollegin pendelt.

Umdenken

Umdenken:

Haben die bisherigen Tipps zu wenig gebracht, kann es sich lohnen, entweder den Wohn- oder den Arbeitsort zu wechseln. Die meisten Menschen unterschätzen die Nachteile langer Pendelwege und überschätzen zugleich eine schöne oder günstige Wohnsituation oder einen gutbezahlten Arbeitsplatz: Eine Studie aus den USA zeigt, dass 84 Prozent der Befragten bereit waren, einen besser bezahlten Job mit längerem Arbeitsweg anzunehmen, obschon die zusätzliche Pendelzeit nur mit zwölf Dollar pro Stunde entschädigt wurde.

Jochen Menges, Direktor des Centers for Leadership in the Future of Work an der Universität Zürich

Pendeln geht auch ohne Stress

Jochen Menges, Direktor des Centers for Leadership in the Future of Work an der Universität Zürich erklärt, was pendeln mit uns macht und wie wir die Zeit positiv nutzen können.

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