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Eine Auszeit bei den Fischottern

Ein Besuch im Wildnispark Zürich lohnt sich besonders im Spätsommer: Die Bäume spenden schön Schatten und die Blätter verwandeln sich langsam in alle Farben. Ein besonderes Highlight sind die aktiven Fischotter.

Eine Auszeit bei den Fischottern

Eine Pause vom Alltag

Unser Alltag, insbesondere in der Stadt, ist voller Reize: Nachrichten, Verkehr, Menschen und ständig neue Informationen auf dem Handy. In der Natur wird es dagegen oft ganz von selbst ruhiger.
Wer Tiere beobachtet, kann für einen Moment aus diesem Alltag aussteigen. Der Blick richtet sich auf das, was gerade vor einem passiert – und nicht auf die nächste Nachricht oder den nächsten Termin.

Wildnispark Zürich Gewässer

Lebensraum Wasser

Wasser ist Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und damit auch für uns Menschen sehr wertvoll. Gerade in der aktuellen Trockenheit wird deutlich, wie wichtig es ist, Sorge zu unseren Gewässern zu tragen.
Flusskrebse, Fischotter und viele weitere Arten gehören zum natürlichen Ökosystem unserer Gewässer. Jede von ihnen erfüllt eine wichtige Aufgabe. Sauberes Wasser ist deshalb nicht nur für die Tiere entscheidend, sondern für alle Lebewesen – auch für uns Menschen.

Fischotter Aquarium im Wilndnispark

Aktive Fischotter

Fischotter sind im Wildnispark Zürich vor allem morgens aktiv. Dank der installierten Futterautomaten hat man aber mit etwas Glück den ganzen Tag über die Möglichkeit, sie zu beobachten. Weil die Fischotter regelmässig Nahrung brauchen, lösen die Futterautomaten bis zu sieben Fütterungen pro Tag aus. Wer etwas Geduld mitbringt, kann die Tiere also immer wieder zu Gesicht bekommen.

Fischotter

Speiseplan der Fischotter

Im Wildnispark Zürich erhalten die Fischotter ein Menü aus Küken, Rindfleisch und natürlich Fisch. In freier Wildbahn fressen sie vor allem das, was sie in ihren Gewässern erbeuten können.

Lebende Tiere dürfen im Tierpark nicht verfüttert werden. Die Otteranlage ist jedoch mit der Sihl verbunden, wodurch gelegentlich Fische oder Frösche in die Anlage gelangen. Weil diese Tiere selbstständig hineingelangen und sich auch verstecken oder zurückziehen können, haben die Fischotter manchmal die Gelegenheit, ihrem natürlichen Jagdinstinkt zu folgen.

Flusskrebse

Opportunisten

Fischotter sind opportunistische Carnivoren. Sie fressen, was sie leicht erbeuten können und was gerade verfügbar ist. Dabei helfen sie auch, Bestände anderer Tierarten zu regulieren und erbeuten dabei alte oder kranke Tiere.

Ähnlich sorgen Flusskrebse für saubere Gewässer im Ökosystem. Sie sind Allesfresser und fressen unter anderem kleinere Tiere, tote Tiere, Wasserpflanzen, Laub, Holz und Algen. Damit tragen sie dazu bei, organisches Material abzubauen und die Gewässer sauber zu halten.

Auszeit bei den Fischotter wildnispark

Schüchtern in der Wildnis, zugewandt im Wildnispark

Im Wildnispark Zürich zeigen sich die Fischotter gegenüber ihren Tierpfleger:innen erstaunlich zutraulich. Sie wissen: Wo Menschen auftauchen, gibt es oft etwas zu fressen. In freier Wildbahn sind Fischotter dagegen eher scheu. Sie nehmen Menschen meist früh wahr und ziehen sich zurück, bevor wir sie überhaupt entdecken.

Fischotter im Wildnispark

Im Rhytmus der Tiere

Tiere – ob in der Wildnis oder in einem Tierpark – verhalten sich viel weniger hektisch als der Mensch. Wenn wir Tiere in ihrem eigenen Rhythmus beobachten, kann uns das anregen, selbst einen Gang zurückzuschalten. Wer im Tierpark Langenberg unterwegs ist, braucht manchmal etwas Geduld. Die Tiere können sich in den grosszügigen Anlagen zurückziehen und sind nicht immer sofort zu sehen. Ein paar Minuten warten, beobachten und nichts weiter tun: Auch das kann eine wohltuende Pause sein.

Bach im Wildnispark Zürich

Abkühlung im Sihlwald

Trotz der zunehmenden Hitze im Sommer ist es im Sihlwald im Vergleich zur Stadt immer um ein paar Grad kühler. Während sich in Zürich an heissen Tagen viele Menschen am See treffen, bietet der Wald eine ruhigere Möglichkeit, der Hitze zu entkommen. Zudem bietet die Sihl ein tolles Gewässer, wo man sich ab und zu im Nass abkühlen kann – mit garantiert weniger Menschen.

Wilndispark Zürich Spielplatz

Farbenspiel im Spätsommer

Der Naturerlebnispark Sihlwald ist geprägt von einem artenreichen Buchenmischwald. Die Buchen machen einen grossen Teil des Waldes aus und verwandeln sich im Spätsommer und Herbst in ein besonderes Farbenspiel. Wenn sich die Blätter langsam verfärben, verändert sich der Wald von Woche zu Woche eine atemberaubende Kulisse für einen Spaziergang im Spätsommer oder Frühherbst.

Jungtiere im Tierpark Langenberg

Der Spätsommer ist eine besonders schöne Zeit für einen Besuch im Tierpark Langenberg. Viele Jungtiere, die im Frühling oder Frühsommer geboren wurden, sind nun etwas grösser und lassen sich mit etwas Glück beobachten.
Zudem ist der Tierpark Langenberg teilweise ein Waldgebiet und spendet an heissen Sommertagen Schatten für Tier und Mensch.

Pilzsuche mit Korb

Auf Pilzsuche im Sihlwald

Ein Pilzkurs im Sihlwald weckt Sammelfieber und Staunen. Vom Mutterkorn bis zu goldenen Eierschwämmen zeigt der Wildnispark Zürich, wie spannend die Suche im Wald sein kann und wie sich der Blick für die Natur verändert.

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