Eine Reise durch die Abteilungen der SZU
Lokführer Robin Weiss besuchte verschiedene Abteilungen innerhalb der SZU, um herauszufinden, welche Personen im Hintergrund wirken.
Die Arbeitswelt verändert sich – und damit auch die Anforderungen an die SZU als Arbeitgeberin. Mit einem sinnstiftenden Umfeld und gezielten Angeboten für die Mitarbeitendenentwicklung investiert die SZU in die Zukunft.
Der Fachkräftemangel macht auch vor der SZU nicht Halt. Um offene Stellen langfristig besetzen zu können, hat die SZU ihre Rekrutierungsaktivitäten in den vergangenen Jahren intensiviert. Neben klassischen Kanälen setzt sie verstärkt auf soziale Medien und den direkten Austausch mit Hochschulen. Ziel ist es, frühzeitig mit potenziellen Mitarbeitenden in Kontakt zu treten und die SZU als attraktive Arbeitgeberin sichtbar zu machen.
«Die Erwartungen an Arbeitgeberinnen haben sich deutlich verändert», sagt HR-Leiterin Evelyn Imhof. «Gefragt sind heute nicht nur spannende Aufgaben, sondern auch Entwicklungsmöglichkeiten, persönliche Bedürfnisse und ein Umfeld, in dem man sich einbringen kann.» Ziel ist ein Umfeld, in dem Mitarbeitende ihre Stärken einbringen, neue Perspektiven gewinnen und ihre Arbeit flexibel gestalten können. Dazu gibt es Angebote wie Ferienkauf oder im Rahmen eines Seitenwechsels in eine andere Abteilung hineinzublicken. So trägt die SZU den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung und schafft Raum für persönliche Entwicklung.
Mit dem Programm «SZU-Karriere» bündelt die SZU unterschiedliche Massnahmen entlang der Ausbildung und Talententwicklung. Dazu gehört auch ein Traineeprogramm, das darauf ausgerichtet ist, Nachwuchskräfte innerhalb des Unternehmens aufzubauen. Die Ausbildung ist bewusst flexibel gestaltet und ermöglicht Einblicke in verschiedene Bereiche des Bahnbetriebs.
Parallel dazu wurde die Entwicklung der Mitarbeitenden stärker systematisiert. Im Zentrum steht ein systemisches Kompetenzmanagement, das Transparenz über vorhandene Fähigkeiten schafft, Rollenbilder weiterentwickelt und sich gezielt an zukünftigen Anforderungen ausrichtet. Ergänzt wird dieses durch Instrumente zur individuellen Förderung, die eine strukturierte Weiterentwicklung ermöglichen.
«Wir investieren bewusst in die Entwicklung unserer Mitarbeitenden», so Imhof. «Denn sie sind entscheidend dafür, dass wir auch in Zukunft einen sicheren und verlässlichen Betrieb gewährleisten können.»
Auch organisatorisch hat sich einiges verändert. Prozesse entlang des gesamten Mitarbeitendenzyklus – vom Eintritt bis zum Austritt – wurden in den letzten Jahren klarer strukturiert und digitalisiert. Standardisierte Abläufe erleichtern die Zusammenarbeit und sorgen dafür, dass neue Mitarbeitende schneller integriert werden können. Gleichzeitig helfen sie, Wissen im Unternehmen zu sichern und Übergänge besser zu gestalten.
Ergänzend dazu hat die SZU ihre Arbeitgeberpositionierung geschärft und die Förderung der Mitarbeitenden breiter verankert. Ziel ist es, individuelle Stärken gezielt einzusetzen und die Entwicklung langfristig zu begleiten.
Die Veränderungen in der Arbeitswelt sind kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess. Für die SZU bedeutet das, bestehende Ansätze laufend zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Oder wie es Evelyn Imhof formuliert: «Wir verstehen Entwicklung nicht als Projekt mit einem klaren Ende, sondern als kontinuierliche Aufgabe.»
Evelyn Imhof ist Leiterin HR bei der SZU. «Wir rekrutieren Menschen und keine Lebensläufe. Unser Credo ist, dass jeder Mitarbeitende der SZU in der richtigen Funktion tätig ist.»
Lokführer Robin Weiss besuchte verschiedene Abteilungen innerhalb der SZU, um herauszufinden, welche Personen im Hintergrund wirken.