Mit der Erneuerung und dem Ausbau bringt die SZU den Bahnhof mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) sowie den aktuellen Anforderungen der Kund:innen in Einklang. Zudem schafft sie mit der Massnahme eine wichtige Voraussetzung, um das stark steigende Fahrgastaufkommen auch künftig bewältigen zu können. Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs ist im Dezember 2026 geplant.
Damit die Beeinträchtigungen sowohl für die Anwohnenden wie auch für die Kundschaft möglichst minimiert werden können, ist die SZU bemüht, die Bauabläufe optimal aufeinander abzustimmen. Um das gesamte Projekt möglichst effizient abwickeln zu können, sind Nacht- und Wochenendarbeiten unumgänglich. Um die Hauptarbeiten konzentriert und effizient umzusetzen, muss der Tiefbahnhof Zürich HB SZU von Ende April bis Mitte Oktober 2026 komplett gesperrt werden.
Die verschiedenen Bauphasen sind wie folgt geplant:
Juni 2025:
Juli 2025–April 2026 (keine betriebliche Einschränkungen):
- Erstellung neuer Aufgang «Limmat»
- Neubau Technikräume
- Verlängerung Perron
- Neubau Entrauchungsanlage (1. Teil)
Mai– 12. Dezember 2026 (Totalsperrung HB SZU):
- Rückbau Perronanlagen und Kiosk
- Abbruch bestehende Deckeninstallationen und Neubau Abhangdeck
- Erhöhung gesamter Perron
- Umbau bestehende Aufgänge «Mitte» und «Sihl», inkl. Einbau neuer Fahrtreppen
- Rückbau und Neubau feste Fahrbahn
- Nebau Entrauchungsanlage (2. Teil)
- Rückbau und Neubau elektrische Installationen
- Ausbauarbeiten Technikräume und Perronhalle
- Umbau Sicherungsanlage
- Möbilierung Perronanlage
13. Dezember 2026–Januar 2027 (keine betrieblichen Einschränkungen):
- Abschlussarbeiten
- Räumung Installationsplätze
Anpassungen im Bauprogramm
Ein Bauprojekt wie der Ausbau eines Tiefbahnhofs wird von unzähligen Faktoren und Abhängigkeiten beeinflusst. Aus diesem Grund kann nicht ausgeschlossen werden, dass kurzfristige Anpassungen im Bauprogramm notwendig sind.
Lärmige und lärmintensive Bauarbeiten gemäss Baulärmrichtlinien
Gemäss Baulärmrichtlinie gelten sämtliche Bautätigkeiten als lärmig. Zusätzlich gibt es lärmintensive Bautätigkeiten. Als lärmintensiv gelten für das vorliegende Projekt Arbeiten wie das Fräsen von Beton, Bohr- oder Abbrucharbeiten.
Installationsflächen
Als Installationsfläche genutzt werden Flächen bei der Gessnerallee im Projektperimeter beim Hauptbahnhof, beim Werkhof Manesse, beim Bahnhof Sood-Oberleimbach sowie beim Bahnhof Sihlwald.
Wir danken für Ihnen für Ihr Verständnis. Fragen und/oder Hinweise können Sie gerne an projekte-infrastruktur@szu.ch richten.