Interview mit Sven Arnold, Fahrdienstleiter

Bildschirme auf der Leitstelle der SZU

Als FahrdienstleiterIn lernst Du Dich nicht so leicht aus der Ruhe bringen zu lassen und sorgst mit Hilfe Deiner TeamkollegInnen für die Sicherheit der Passagiere auf dem Schienennetz der SZU. 

«Bei uns Fahrdienstleitenden hilft jeder jedem und wir können stets auf die Hilfe der anderen zählen.»

Wie sieht Dein Arbeitsalltag auf der Leitstelle der SZU aus?
Dies kommt ganz auf den Dienst an….
…. habe ich Frühdienst müssen zuerst die Sperrungen nach Bauarbeiten aufgehoben und die Fahrleitungen eingeschaltet werden. Im Anschluss bringe ich die einzelnen Züge in Umlauf. Dazu gehört unter anderem auf die richtigen Gleise, Stromsysteme und Abfahrtszeiten zu achten…
…. habe ich Mitteldienst bin ich für die Überwachung des Zugverkehrs zuständig. Ein weiterer Bestandteil des Mitteldienstes ist die Manövrierung von Zügen in Zusammenarbeit mit dem Depot. Das heisst konkret, die Fahrstrassen einzustellen und die Zustimmung für diese Fahrten zu erteilen.…
… habe ich Spätdienst werden während dieser Zeit die Züge nach und nach wieder in die Abstellgruppe gestellt. Nachdem alle Züge abgestellt sind, arbeitet meist jemand über Nacht in Gleisnähe. Für diese Arbeiten sperre ich die Gleise und schalte bei Bedarf die Fahrleitungen aus… 
…kommt es zu einem Störungsfall, ist meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Fahrgäste schnell informiert werden und die Störung möglichst rasch behoben wird.

Was hast Du in Deinen Jahren als Fahrdienstleiter dazu gelernt?
Ich habe gelernt, mich nicht so schnell aus der Ruhe bringen zu lassen. Denn wenn es zu einer Störung kommt, ist Hektik nicht der richtige Weg und die Sicherheit hat stets Vorrang. Auch darf man in heiklen Situationen ruhig einmal eine Aufgabe abgeben, gemeinsam als Team sind wir stark.

Was spornt Dich besonders an?
Persönlich spornt mich besonders an….
…wenn sämtliche Züge früh morgens pünktlich losfahren, sämtliche Manöver reibungslos vonstatten gehen und diese Manöver keine Auswirkungen auf den regulären Verkehr haben.
…wenn wir bei einer Störung besonders schnell eine gute Lösung finden und die Fahrgäste bereits nach kurzer Zeit informiert und wieder pünktlich unterwegs sind.

Eine gemeisterte Aufgabe, auf die Du besonders stolz bist?
Bei grösseren Störungen ist das Lokpersonal oft nicht auf der geplanten Tour unterwegs, da Züge entweder zu spät sind oder gewendet werden müssen. Sind wir genügend Personen auf der Leitstelle, übernehme ich in so einem Fall gerne die Aufgabe, die Lokführenden wieder auf die richtige Tour zu bringen. Dies durfte ich bereits schon einige Male tun und wurde dafür sehr gelobt.

Wie gefällt Dir die Zusammenarbeit im Team?
Ich schätze die Zusammenarbeit, da auch wir, wenn wir zu gewissen Tageszeiten alleine arbeiten, stets auf die Hilfe der Anderen zählen können. Bei uns weiss jeder, um was es geht und bringt seine persönlichen Stärken gewinnbringend für das ganze Team ein.

An Wochenenden bist Du alleine und hast die ganze Verantwortung für die SZU (Betrieb / technische Anlagen / Fahrzeug- und Personaldisposition). Wie gehst Du mit diesem Vertrauen in Deine Person und Deine Fähigkeiten um?
Ich kenne diese Situation bereits aus meiner früheren Zeit als Lokführer. Auch in diesem Beruf war ich den ganzen Tag alleine unterwegs und konnte auf das Vertrauen meines Vorgesetzten zählen. Hier jedoch habe ich den ganzen Betrieb unter mir, was mich persönlich besonders stolz macht. Ich möchte stets mein Bestes geben, um auch weiterhin auf das Vertrauen meiner Vorgesetzten zählen zu können. Auch wenn ich eine grosse Verantwortung trage und oft alleine arbeite, herrscht kein Druck. Denn ich weiss, kommt es zu einer Störung oder einer Besonderheit, kann ich mich auf meine Kollegen und Kolleginnen verlassen.

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Für weitere Auskünfte stehen Dir Rea Vögeli Wieland, Leiterin a.i. Planung und Steuerung Betrieb Bahn, unter 079 545 07 80* oder Evelyn Imhof, Abteilungsleiterin Personal, unter 079 536 05 48* gerne zur Verfügung.

«Die Arbeit auf der Leitstelle der SZU ist besonders, da wir vielseitige Aufgaben übernehmen und immer wieder neue Herausforderungen haben.»

Sven Arnold, Fahrdienstleiter

Junger Mann auf der Leitstelle der SZU
Zugfunk
Bildschirme Leitstelle
Junge Frau auf der Leitstelle
Junger Mitarbeitender bei der Arbeit

«Gemeinsam vorwärts»

Weichen und Signale Steuern, vernetzt denken, Verantwortung tragen und auch in hektischen Situationen einen kühlen Kopf bewahren – das ist der Job eines Fahrdienstleiters oder einer Fahrdienstleiterin.